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Der Ton und das Töpfern

 Der Ton und das Töpfern.

 

Dass der Ton in seiner plastischen Konsistenz formbar ist, ist wohl seine elementarste Eigenschaft. Von der Drehtechnik über Plattentechnik bis hin zur frühsten Töpfertechnik, der Würstchentechnik, lässt sich die Tonmasse nach eigenen Wünschen formen. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

 

 

 

Tonlager im Tagabbau, der Ton liegt hier eine handbreit unter der Erde.

 

Alle Töpfer haben aber etwas gemeinsam, sie haben sich den Anforderungen zu unterwerfen, die das Material an sie stellt und den Regeln, die die Töpferkunst ausmacht. Erde, Wasser, Feuer und die Luft sind die Elemente, mit denen ein Töpfer gut harmonieren muss.

Die Ideen, die dem Entwurf eines Gefäßes vorangehen und die gestalterischen Handgriffe, sind die persönliche Handschrift eines jeden Töpfers. Aus den unterschiedlichsten Gründen begeistern sich viele Anfänger für das Töpfern, es sieht ja so leicht aus. Es ist zwar relativ leicht aus gebrauchsfertigem Ton eine schöne Schale herzustellen, weniger leicht ist es jedoch, wenn man ein wenig anspruchsvoll ist, über das Stadium des Bastelns hinauszukommen und sich nicht mit mittelmäßigen Ergebnissen zufrieden zustellen. Hier ist der Anfang des Schalentöpfers, und das Studium dauert ein Leben lang!! Hierin liegt auch das wahre Geheimnis des Könnens, indem auch die schlichteste Schale unter bonsaiästhetischen Gesichtspunkten eine ausgewogene Form bekommt, die entscheidend ihren Wert ausmacht.

 

Die Beschaffenheit des Tones und die Brenntemperatur bestimmen die Qualität einer guten Schale. Hier einige Beispiele höchster asiatischer Töpferkunst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Peter Krebs

 

Fotos: Schalenarchiv Peter Krebs


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