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Makuzu Koozan

MAKUZU KOOZAN

Schalen des berühmten Meisters Makuzu Koozan (Japan)

Der erste unter dem Namen „Koozan“ bekannte Keramiker lebte von 1842 bis 1916. Seine Schaffenszeit hatte er also in der Meiji-Periode. Sein Sohn lebte bis 1940. Makuzu Koozan begründete den ausgezeichneten Ruf der Makuzu-Keramik. Sein Sohn wird der „zweite Koozan“ genannt. Wir können heute nicht mehr eindeutig unterscheiden, welche der Schalen vom Vater und welche vom Sohn angefertigt wurden. Auf deren Wert hat dies aber keinen Einfluss.



Siegel des Meister Makuzu Koozan



Runde Porzellanschale mit gelber Glasur.
Maße: 9,5 cm x 5 cm.
Aktuell geschätzter Wert: vier Millionen Yen

Diese Schale wurde 1938 von Makuzus Sohn, dem „zweiten Koozan“ gefertigt. Es ist die beste Schale dieses Künstlers und gilt als die beste kleine Bonsaischale überhaupt.



Ein Paar ovaler Porzellanschalen, Dekor „Wolken und Drache“,
Maße: 17,3 cm x 10,8 cm x 5 cm.

Schalen aus weißem Porzellan mit Wolken und Drachen-Dekor von Makuzu. Vermutlich das beste Schalenpaar. Der Wert könnte sich auf sieben bis acht Millionen Yen belaufen, ist aber eigentlich unschätzbar.



Runde Schale mit Zeichnung von Wellen aus goldfarbener Engobe mit roter Glasur. Name: „Kyokuha“ (Wellen im Licht der aufgehenden Sonne).
Maße: 17 cm x 8 cm.
Hergestellt von Makuzu zusammen mit Yoshimaza Ono. Der geschätzte Wert beläuft sich auf vier Millionen Yen.

Zu Zeiten des wirtschaftlichen Booms wurde diese Schale auf fast zehn Millionen Yen geschätzt, die aktuelle Bewertung von vier Millionen scheint nicht ganz so übertrieben.



Runde Makuzu-Schale in graublauer Glasur,
Maße: 11 cm x 4 cm.

Die auf dieser Seite abgebildeten Schalen sind die besten des Künstlers. Es gibt aber auch andere Schalen, die, wie diese hier, einen wesentlich geringeren Wert haben (ca. achthunderttausend Yen). Da überhaupt nur wenige Schalen dieses Künstlers auf dem Markt auftauchen, kann man sich glücklich schätzen, wenn eine angeboten wird.

Artikel und Fotos wurden freundlicherweise von BONSAI ART zur Verfügung gestellt.
 


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