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Raritäten I.C. Su Nr.3

Solche vergoldeten Schalen mit graugrünem Nephrit und Cloisonné-Arbeiten stehen in den Sammlungen im alten Sommerpalast von den Kaisern aus der Qing-Zeit 1644 - 1911 n. Chr.

Graugrüne Nephrit-Jade-Plättchen, überzogen mit Schnitzereien von Drachen- und Glücks-Symbolen, bilden den optischen Schwerpunkt dieser opulent ausgestatteten Schale. Der Nephrit gilt als eine Varietät der Jade, und kommt in den Farben graugrün bis dunkelgrün und weiterhin bis fast Schwarz vor.

In den Mittelfeldern der zwei inneren Ringe wurden vergoldete Kupferstücke mit eingelegten roten und blauen Edelsteine eingearbeitet, diese symbolisieren den außerordentlichen Wert solch einer Schale.

Der untere Sockel der Schale zeigt eine unübertreffliche Meisterleistung der Emaile- Technik.

Diese Schale war ein Geburtstagsgeschenk für den Kaiser Qianlong in der Periode "Himmlischer Wohlstand"

Herr I.C. Su erzählt uns zu dieser Schale folgendes:

In der Auktion, wo die Sammlung vom alten Sommerpalast versteigert wurde, habe ich mit viel Glück dieses Stück als einzige Blumenschale in dieser Auktion von mehreren Geboten ersteigert.

Als Teil meiner Sammlung wird sie auch ein Erbstück meiner Familie.

Im Jahr 2000 wurde dieses Stück von Christie's-Hongkong per Auktion verkauft. Es wurde früher vom Kaiser im alten Sommerpalast verwendet.

Gegen diese Auktion über die Artefakte aus dem alten Sommerpalast wurde von der chinesischen Regierung protestiert. Aufgrund des besonderen Hintergrundes des alten Sommerpalastes haben trotz des Protestes viele Sammler und Händler aus den verschiedensten Ländern bei der Auktion mitgeboten. China hat in der heftigen Auktion vier Werke mit einem Wert von mehr als 50 Mio. HK$ ersteigert. Das bedeutet, das China hohen Wert auf die verlorenen nationalen Schätze legt. Es wird den zukünftigen Auktionsmarkt stark beeinflussen. Wir werden es in der Zukunft sehen.

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Vergoldetes Schalenpaar mit "Jade Inlaid"

Bei der Vergoldung wird das Gold zuerst durch Quecksilber aufgelöst und auf die Oberfläche der Kupferware aufgetragen. Anschließend wird das Produkt angeheizt. Dadurch verdampft das Quecksilber, das Gold bleibt auf der Oberfläche haften und wird am Ende dann kalandert (frz. calandre = Rolle, prägen, glätten, verdichten) und poliert.

Die Vergoldung ist ein besonderes Merkmal der Kupferindustrie aus der Han-Zeit 206 - 220 n. Chr.

Die Vergoldung kommt ursprünglich von den Figuren des chinesischen Buddhismus. Die Kunst der Herstellung mit Gold und Kupfer wurde von Indien übernommen. Etwa im Jahre 147 n. Chr. hat China mit dieser Technik angefangen, und es bis zum Jahre 200 n. Chr. verbessert und weiterentwickelt. Auf Grund des engen Zusammenhanges von Buddhismus und chinesischen traditionellen Religionen haben sich die Wurzeln des Vergoldens während diesen religiösen Aktivitäten nach China verlegt.

Diese Schalen aus der Qianlong-Periode (Himmlischer Wohlstand) 1736 - 1795 aus der Quing-Zeit 1644 - 1911 n. Chr. wurden in einer Auktion von Sotheby's-Hongkong verkauft.

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Auch diese wunderschöne Schale befindet sich in der Sammlung von Herrn I.C. Su

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Schalen und Fotos: I.C. Su

Chin Kartenübersetzung: Li, Yang

Textüberarbeitung: Peter Krebs


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