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Phantastische Welt

Die phantastische Welt des Wilfried Maria Blum

 

 

Sein Leben steht im Einklang mit der Natur. In seinem liebevoll angelegten Naturgarten leben Pferde, Falken, kleine Echsen und Insekten in paradiesischer Harmonie mit unzähligen Pflanzenarten. Inmitten diesem Kleinod stehen das Haus und seine Werkstatt, durchdrungen von phantastischen Keramiken und Bronzearbeiten.

 

 

Echsenschale, Durchmesser 37 cm.

 

Alles scheint wie aus einer anderen Welt, und ist doch so nah, dass es Herz und Seele berührt, und das Gehen durch seinen Garten ist wie eine Verzauberung in einem „Secret Garden“.

 

Froschstudien

 

Unter manchem Busch oder geheimer Teichbuchtung schauen Wesen hervor, die so lebendig sind, dass man niemals an Keramiken denken würde. Der Wunsch, sie ganz vorsichtig zu fangen, um mit ihnen zu kommunizieren, und sie dann wieder sachte zurückzusetzen, keimt auf 

Das Repertoire seiner Keramiken und Bronzeobjekten ist groß, von Porträtarbeiten, zeitkritischen Stücken, von surrealistischen Echsen und Einhörnern bis hin zu japanischen Netsuke und Oni.

 

Netsuke Objekt - Thema: Embryo

Glasuren: Asche, Engobe, Oxyde

Größe: 3,5 cm

 

W.M.Blum verwendet für seine Keramiken einen eigens von ihm aufbereiteten „Feinsteinzeugton“ und grob schamottierten Ton. Gebrannt werden die Stücke im Elektro-Ofen oder im selbstgebauten Holzofen, reduzierend bei ca. 1280 Grad C. Alle Glasuren wurden eigens von ihm entwickelt und sind einzigartig. Die einzelnen Werke, selbst die kompliziertesten, werden in einem einzigen Brennvorgang und als Ganzes gebrannt.

 

Vier große Auszeichnungen ehren sein Werk:

 

1981   Richard Bampi-Preis, 1. Preis, Osnabrück 

1989 4Th Annual International Exhibition  Toronto, Ehrenpreis

1990  „Posasne diplome“, Zagreb

1994  Verleihung des Rheinischen Kunstpreises, 1. Preis

          

Über 150 Ausstellungen in verschiedenen Kontinenten (z.B. in Japan eine Wanderausstellung von Tokio über Arita, Hagi, Seto, Shigaraki bis Saporo) haben ihn zu einem der begehrtesten Keramikkünstler unserer Zeit werden lassen, weltweit.

 

 

Das Foto zeigt Wilfried Maria Blum bei der Modellarbeit für einen Bronzeguss. Höhe 220 cm.

 

 

Das gleiche Motiv, Thema: „Geburt der Gegensätzlichkeit“, in Miniaturgröße von 24 cm, Bronze.

 

 

Thema: Kampf der Gegensätzlichkeit.

Glasuren: Asche, Engoben, Oxyde.

Größe: 40 cm.

 

 

Thema: Yin und Yang

Steinzeug, 1992, Höhe 22 cm.

 

W.M.Blums Hang  für japanische Mythologiewesen ist unverkennbar. Die Fotos auf dieser Seite können nur einen kleinen Ausschnitt seines Schaffens zeigen. Mich berühren seine ausdrucksstarken Oni ganz besonders.

 

 

Oni sind Wesen aus der japanischen Mythologie. Sie werden oft mit scharfen Klauen, wilden Haaren und zwei Hörnern auf dem Kopf dargestellt (ähnlich unserem Teufel).

 

 

In alten Geschichten und Legenden wurden Oni noch als gutmütige Wesen und Wächter der Hölle dargestellt. Einige Dörfer in Japan halten auch heute noch alljährlich Zeremonien ab, um Oni zu verscheuchen. Die Leute werfen Sojabohnen aus den Häusern, und rufen „Oni wa soto! Fuku wa uchi! (Dämon heraus, Glück herein!), um den unsichtbaren Geist zu vertreiben, der sein böses Spiel und Schabernack mit ihnen treiben will.

 

 

Nur für uns Bonsaijaner sichtbar hat W.M. Blum einen kleinen Bonsai-Oni auf einer Sojabohne sitzend erschaffen.

 

 

Fremde sollten sich hüten dem Baum zu nahe zu kommen.

 

Sehen Sie sich doch nur diesen „Kerl“ an, Schabernack ist vorprogrammiert.

 

 

Peter Krebs

 

Alle Fotos von Wilfried Maria Blum.

Adresse:  53809  Ruppichteroth, Huppach 16, Tel:  02295/1686 


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